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Eva Täuber

Frauenpower im Hardenduro

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Wer bin ich?

Eva Täuber - für viele im Hardenduro mittlerweile kein umbekannter Name mehr.

Insta: Eva privat / Rennberichte jeglicher

Rennen: evee_16_Insta: ET Racing Team - girls Content: et.racing.team

Hi, ich mein Name ist Eva, ich bin 32 Jahre jung und lebe in Südbayern. Vor ca. 11 Jahren hat es mir das Enduro fahren angetan. Aus einer "Schnapsidee" einfach mal auf so ein "Teil" zu steigen wurde volle Entschlossenheit in diesen Sport einzusteigen. Erst war es nur Hobby, dann Hobby Racing und seit 5 Jahren power ich mit all meiner Leidenschaft im Hard Enduro. Ich habe das erste Frauenrennteam in Deutschland gegründet, habe mir den Titel der Europameisterschaft, sowie zweimal der Deutschen Meisterschaft erkämpft und es mir zur Aufgabe gemacht, Frauen in diesem Sport zu fördern und zu unterstützen. Ich arbeite hauptberuflich im Gesundheitsbereich und trainiere in jeder freien Minute hart für meine Ziele.

 

Ich möchte der Welt zeigen, was mit Frauenpower erreicht werden kann - denn Hard Enduro ist kein reiner Männersport mehr.

Dies gelingt mir mittlerweile ziemlich gut.

 

Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal in der Geschichte eine eigene Frauenwertung in der WM des Hard Enduros. Darauf warte ich und viele andere Frauen schon seit langer Zeit. Ich habe mich dazu entschieden, diese finanzielle und auch zeitaufwendige Hürde auf mich zu nehmen. Um mir und der Welt zu beweisen, dass Frauen definitiv ihre Berechtigung im Motorsport haben. Denn Girls can! Von Startgeldern, über Transportkosten, Reparaturen, Ausrüstung, Wartungsarbeiten bis hin zur Unterkunft und Verpflegung kommen enorm hohe Kosten und auch ein sehr hoher Zeitaufwand, sowie Logistische Herausforderungen auf mich zu. Die Europameisterschaft hat mich 35.000 € gekostet und habe ich komplett alleine getragen.

Mit der WM dieses Jahr rechne ich mit ca. 60.000 € - eine Summe, die ich nicht alleine bewältigen kann.

 

Neben meinem Vollzeitjob gebe ich - soweit es die "freie Zeit" zulässt - auch Trainings - girls only!

Diese kommen super bei den Mädels an und sind immer schnell ausgebucht. Die Anfängertrainings finden im Norden von Bayern statt Termine werden über Instagram bekannt gegeben. (et.racing.team)

Mein Motto:

Niemals aufgeben - es wird gekämpft bis zur letzten Sekunde, egal wie aussichtslos die Situation auch wirken mag.

 

Mein Ziel:

Weltmeisterin werden und so viele Frauen wie möglich dazu bewegen im Motorsport Fuß zu fassen / zu motivierenWas macht für mich den besonderen Reiz des Enduro Fahrens aus?

 

Für mich bedeutet Motorradfahren Freiheit, Leidenschaft und Herausforderung zugleich. Besonders im Hardenduro liebe ich es, meinen Körper und meinen Kopf an Grenzen zu bringen, über mich hinaus zu wachsen und immer wieder zu sehen, was in mir steckt. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn Technik, Kraft und Mut zusammenkommen und ich Hindernisse meistere, die zunächst unbezwingbar wirken. Dieses intensive Gefühl von Kontrolle, Fortschritt und Adrenalin ist für mich etwas ganz Besonderes–und genau das macht den Reiz aus.

 

Warum engagiere ich mich für andere Frauen im Motorsport?

Ich engagiere mich, weil ich etwas zurückgeben möchte und weil mir besonders die Förderung von Frauen im Enduro/Hardenduro am Herzen liegt. Ich habe selbst erfahren, wie schwer der Einstieg sein kann, wenn man als Frau in einem männlich dominierten Umfeld unterwegs ist. Aus diesen Erfahrungen heraus möchte ich anderen Fahrerinnen den Weg erleichtern und ihnen eine positive, unterstützende Umgebung bieten. Es macht mich glücklich zu sehen, wie viel Mut, Selbstbewusstsein und Begeisterung durch ein gutes Umfeld entstehen können.

Meine Position & Aufgaben:

Ich bin Gründerin und Leiterin meines eigenen Mädelsrennteams im Enduro & Hardenduro-Bereich. In dieser Position übernehme ich sowohl die organisatorische als auch die sportliche Führung meines Teams. Zu meinen Hauptaufgaben gehören:-

Teamorganisation und Strukturaufbau:

Planung von Trainings & monatlichen Online-Meetings, Saisonvorbereitung, Terminabstimmung und strategische Weiterentwicklung des Teams.

 Betreuung der Fahrerinnen:

Unterstützung bei Trainings, Fahrtechnik, mentaler Vorbereitung, persönlicher Entwicklung & Rennassistenz.

 

Event- und Rennorganisation:

Vorbereitung und Begleitung meiner Fahrerinnen zu Rennen, Koordination vor Ort sowie Unterstützung bei technischen oder organisatorischen Herausforderungen.

 Öffentlichkeitsarbeit:

Pflege unserer Social-Media-Kanäle, Kommunikation mit der Community und Präsentation des Teams nach außen.

Sponsoring & Kooperationen:

Aufbau und Pflege von Partnerschaften, Akquise neuer Sponsoren sowie Repräsentation des Teams bei Veranstaltungen.

Mentoring & Nachwuchsförderung:

Motivation und Unterstützung von Neueinsteigerinnen, Förderung junger Fahrerinnen und Schaffung einer positiven und respektvollen Teamkultur. (auch ehrenamtlich beim MSC Augsburg)

Insgesamt bin ich sowohl Athletin als auch Organisatorin, Mentorin und Netzwerkerin.

 

Meine Rolle vereint sportliche Leidenschaft mit Verantwortung, Teamführung und strategischem Denken.

Ich sehe es als meine Aufgabe eine "Homebase" für die Mädels zu bieten, in der sich alle austauschen, motivieren, und gegenseitig unterstützen können. Auch als eine Art von "Hilfe zur Selbsthilfe".

 

Trainingstermine:

folgen (müssen aufgrund der begrenzten Zeit wegen der WM kurzfristig bekannt gegeben werden).

Privat- / Einzeltrainings sind auf Anfrage möglich Bewerbungen für das Racing Team per Mail an: et16racing@gmail.com

Sponsoren:

| Fink Moto https://finkmoto.de/ | Michael Zeller MuZ https://www.motorradwerkstatt-zeller.de/| MC Augsburg https://www.mc-augsburg.de/| Plews Tires https://plewstyres.com/| Krettek https://www.krettekseparation.com/de/home/| RFlow Systeme https://www.rflowsystem.com/de/gamme-next | X-Grip https://www.x-grip.at/| Hibix | HighEnduroEnd https://www.offroadtraining-highenduroend.de/| Ipone https://www.ipone.com/de/finde-das-beste-ol | MX-Dekore | Selab Cover https://selabgripcover.com/en/home| Suicide Protection https://www.suicide-protection.com/partner-un d-sponsoren| RS Suspension | Yamibrace https://yami-brace.com/ | Jolimo Parts | Mundo Suelas| FAM Photos | B-Matriculas |

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Zwischen Chaos und Podium

Mein Start in dieHard-Enduro-Weltmeisterschaft

 

Seit vielen Jahren begleitet mich der Motorsport durch mein Leben. Was mit ersten Fahrten im Gelände begann, entwickelte sich schnell zu echter Leidenschaft für den Hard-Enduro-Sport – und irgendwann entstand daraus ein großer Traum: einmal eine Weltmeisterschaft durchziehen.

 

2026 wurde dieser Traum Realität.

 

Zum ersten Mal starte ich in dieser Saison in der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft der Damen und darf mich mit Fahrerinnen aus der ganzen Welt messen. Für viele klingt das nach einem riesigen Abenteuer – und genau das ist es auch. Allerdings steckt hinter diesem Traum deutlich mehr als „nur“ Rennen fahren.

Weltmeisterschaft findet nicht nebenbei statt

 

Neben dem täglichen Sport arbeite ich Vollzeit. Zudem leite ich zusätzlich mein eigenes Frauen Rennteam (gegründet 2024) und organisiere regelmäßig Fahrtrainings mit ihnen. Dazu biete ich Lehrgänge speziell für Mädchen und Frauen an. Mir ist wichtig zu zeigen, dass Frauen in diesem Sport genauso ihren Platz haben und sich nicht von Vorurteilen oder einer vermeintlichen Männerdomäne abschrecken lassen sollten.

Genau deshalb möchte ich mit meiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft auch andere Frauen motivieren, den Schritt in den Motorsport zu wagen.

Mein Alltag besteht oft aus langen Tagen. Viele Trainingseinheiten beginnen bereits morgens vor der Arbeit im Fitnessstudio, dazu kommen Ausdauertraining, Motorradtraining, Organisation und Vorbereitung auf die Rennen.

Denn gerade im Hard Enduro reicht Talent alleine nicht aus.

Wer international mithalten möchte, muss körperlich und mental an und über seine Grenzen gehen – und genau darauf arbeite ich jeden einzelnen Tag hin.

Dass mein WM-Abenteuer direkt mit einem Podiumsplatz beginnen würde, hätte ich allerdings selbst nicht erwartet.

Frankreich   Ein Saisonauftakt, der perfekter nicht hätte schiefgehen können

 

Mit dem legendären „Alestrem“ in Frankreich begann Mitte April mein erstes WM-Wochenende überhaupt. Schon bei der Anreise wurde klar: Eine Weltmeisterschaft ist noch einmal ein ganz anderes Niveau.

Internationales Fahrerfeld, tausende Zuschauer, lange Renntage und enorme körperliche Belastung. Gleichzeitig steckt hinter so einem Wochenende auch ein riesiger organisatorischer und finanzieller Aufwand.

 

Allein Anreise, Nenngeld, Reifen, Benzin, Maut, Ersatzteile und Unterkunft summieren sich schnell auf mehrere tausend Euro pro Rennen. Allein die Vorbereitung hat mich knapp 4000€ gekostet. Die gleiche Summe kann man dann pro Rennen nochmal oben drauf rechnen.
Besonders im Hard Enduro kommen zusätzlich hohe Materialkosten dazu, weil Defekte und Verschleiß beinahe zum Alltag gehören.

Zusätzlich sorgen neue Reglements immer wieder für neue Herausforderungen. In dieser Saison wurde beispielsweise ein neues Helmreglement eingeführt. Die vorgeschriebenen Helme waren nur schwer zu bekommen und kosten schnell ein kleines Vermögen. Dazu kommen internationale Lizenzen und Startgebühren, die ebenfalls alles andere als günstig sind.

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Fotos: Kim Sobania, Titouan.mrc, Lydia Greifzu

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