

MOTORRADMAGAZINE
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Lene Laise
Imanuel Schramm
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Schramm Racing Team by DMON Parts
Grafik: Just ride - Free as the wind | Uwe Laurisch
Das letzte Rennen der Saison 2025 ist schon lange Geschichte – doch Stillstand war für uns nie eine Option.
Getreu dem Motto: nach der Saison ist vor der Saison, haben wir die vergangenen Wochen intensiv genutzt, um uns neu aufzustellen und gezielt an den Stellschrauben zu drehen.
Die einschneidendste Veränderung betrifft dabei den Beiwagen: Anstelle von Melanie Meier-Zengin wird in der Saison 2026 nun final Lene Laise an der Seite von Team-Eigner Imanuel Schramm stehen.
Eine Entscheidung, die ihre Zeit gebraucht hat mit den üblichen Höhen und Tiefen.
Mit dem Wechsel ergeben sich natürlich auch Veränderungen hinter den Kulissen.

Unseres Schramm Racing Team by DMON PARTS, hat nicht nur den Auftritt nach außen neu umgesetzt, auch die Mechaniker-Crew ist neu strukturieren wurden. Edy Scherm wird gemeinsam mit Michael Mauer und Martina Agne nun das neue technische Rückgrat bilden. Eine Konstante im Team bleibt Toni Hinderhofer, der sich mit großem Engagement um alle organisatorischen und strategischen Themen kümmert. Ob Management oder unvorhergesehene Herausforderungen im Saisonverlauf – auf ihn ist jederzeit Verlass.
Auch technisch haben wir nachgelegt. Besonders im Bereich Fahrwerk wurden beide Gespanne überarbeitet und angepasst. Die Feinheiten haben wir bei einem intensiven Training auf der Sandbahn in Haunstetten getestet und angepasst.
Bei den Motoren setzen wir weiterhin auf die bewährte Zusammenarbeit mit Marcel Gerhard und Matten Kröger. Zwei unterschiedliche Charakteristika, die uns zusätzliche Flexibilität geben – eine Kombination, die für uns optimal funktioniert.
Neben aller Technik steht jedoch vor allem eines im Fokus: das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrerin. Das Vertrauen, das Timing und die Abläufe stimmen bereits und werden bestimmt noch über die nächsten Einsätze verfeinert.
Die Spannung steigt – die Saison 2026 wird nun zeigen müssen ob wir alles geplante umzusetzen können.

TEAM
Lene Laise
Geboren am 2. September 2004 und wohnhaft in Zweibrücken, wurde sie praktisch in den Bahnsport hineingeboren. Durch ihren Opa, ihren Onkel und ihren Vater früh geprägt, fand sie ganz selbstverständlich ihren Weg in die Szene – und führt die familiäre Leidenschaft auf ihre eigene Art weiter.
Imanuel Schramm
Geboren am 9. August 1974 und wohnhaft in Tettnang-Wellmutsweiler, ist er seit 2005 im Bahnsport aktiv. Der Weg dorthin war naheliegend: Die Grasbahn in Langnau – quasi direkt vor der Haustür – weckte früh die Begeisterung und legte den Grundstein für seine Leidenschaft, die ihn bis heute begleitet.

Antonio Schramm
„Speed, passion & teamwork.“
Ohne sie läuft nichts:
Die Familie ist das wirkliche Team hinter dem Team.
Im Motorsport ist sie Rückhalt, Antrieb und oft auch der heimliche Motor im Hintergrund.
Immanuel kann sich genau darauf verlassen – seine Lebensgefährtin Melli (geb. 3.3.1975) ist gemeinsam mit Sohn Antonio (geb. 17.5.2021) bei nahezu jedem Termin an der Strecke mit dabei.

Melanie Gaus

Michael Maurer

Edy Scherm

Toni Hinderhofer

Martina Agne


Geboren am 22. November 1963 und wohnhaft in Zweibrücken, war er früher als Beifahrer in der B-Lizenz aktiv. Dabei sammelte er bei mehreren Fahrern wertvolle Erfahrung im Renngeschehen und gehörte über Jahre hinweg zum festen Bestandteil der Szene.
Geboren am 15. August 1967 und wohnhaft in Neukirch, fand er seinen Weg in den Bahnsport über familiäre Wurzeln. Sein Vater, selbst früher im Gespannrennsport aktiv, legte den Grundstein für die Leidenschaft, die ihn bis heute begleitet.
Geboren am 23. Juni 1969 und wohnhaft in Tettnang – nur rund 500 Meter von Immel entfernt – ist er tief im Bahnsport verwurzelt. Früher selbst in der B-Lizenz aktiv, verlagerte er seinen Fokus später und machte sich über viele Jahre hinweg als Motorentuner einen Namen.
Geboren am 18. Dezember 1959 und wohnhaft in Zweibrücken, ist sie ein fester Bestandteil des Teams. Als Lebensgefährtin von Michael Maurer eng mit dem Rennsport verbunden, kümmert sie sich mit großer Sorgfalt um Helme und Brillen – und sorgt damit im Hintergrund für den klaren Durchblick auf der Strecke.
Sponsoren sorgen dafür, dass Motorsport nicht nur existiert, sondern sich ständig weiterentwickelt. Ohne sie gäbe es deutlich weniger Rennen, Teams und Fortschritt.
SPONSORING
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für die jetzt schon langjährige Zusammenarbeit.
Speedweek.com - Dein Portal für Motorsport-News!
Jeden Monat mit einer Schramm Racing Kolumne.
Adler-Oberdorf | Historischer Landgasthof | Autowerkstatt Ludescher GmbH in Meckenbeuren | Brugger & Schön Wohnbau GmbH | Chilli-Home – Ferienwohnung der besonderen Art | cippito - Zweiradsport Spezialteile | Empen Optik ist Ihr Optiker in Tettnang | Fly - Rock & Pop Coverband Partymusic Bodensee | Karl Fricker, Bau- und Landmaschinentechnik in Oberrussenried | Früchte Röhring | Hubert Käser Asphaltbau GmbH | Krusch Holzbau Qualität und Zuverlässigkeit vereint | Taucht ein in die inspirierende Welt von MÖBEL BLOCK | KÜCHEN BLOCK | RA Anderson Fachhandel - Ihr Partner für Werkzeuge, Maschinen, Eisenwaren und Verbindungstechnik seit 1997 | Silberdollar | TAO THAI | Triplex Gmbh - freier Finanzdienstleistungs-Makler | Wagner & Neumaier GbR - Ingenieurbüro für Fahrzeugtechnik | www.DMON-PARTS.de
„Kein Ich. Nur ein Wir. Denn keine Aufgabe ist kleiner als die Größte.“ Zitat: UL

MERCHANDISE


„Demnächst mehr Infos zum Merchandise – bleibt dran!“
Die ersten T-Shirt's sind jetzt lieferbar.


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Top Qualität
Material: Baumwolle
lieferbare Größen: S-XXL
Verkaufspreis: 28,39 Euro
NEWS
Altrip ist dem Immel seine Bahn und ab jetzt ein besonderer Eintrag in der Teamgeschichte | 04.06.2026 |
Das Training verlief sehr gut, und auch das Startbandtraining war äußerst vielversprechend. Doch es sollte ein Rennen werden das in die Geschichte unseres Team's eingehen sollte.

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Dann kam Lauf 1 – und prompt fiel das Motorrad aus.
Im Fahrerlager wurde Fehlersuche betrieben und geschraubt: Der Stator der Zündung wurde gewechselt und der Vergaser getauscht. Beim anschließenden Test im Fahrerlager lief die Maschine wieder ganz normal.
Also raus zu Lauf 2. Doch kurz nach dem Start erneut der Ausfall der Maschine.
Zurück im Fahrerlager wurde schließlich die Zündkerze gewechselt. Damit war das Problem behoben.
Tatsächlich war es diese verdammte Zündkerze, die uns die ersten beiden Wertungsläufe vermasselt hatte.
Lauf 3 verlief dann ordentlich und brachte 3 Punkte in einem bockstarken Fahrerfeld.
Damit war der Anschluss an die vorderen Plätze allerdings bereits verloren. Im Tagesfinale konnten wir daher nur noch darauf achten, unseren Teamkollegen Moritz Straub und David Kersten den Rücken freizuhalten. Beide lieferten ein starkes Rennen ab.
Summa summarum war es ein Rennwochenende, bei dem der Defektteufel mit uns unterwegs war.
In der Technik steckt man leider nicht drin, und so hat uns ein Ein-Euro-Artikel das Rennen ruiniert. Aber wir werden unsere Lehren daraus ziehen und gestärkt zurückkommen.
Für die Geschichte war es das erste Rennen an dem unserer Team 2 x wegen einem technischen Defekt ausgefallen ist.
Starkregen stoppt Vatertagsrennen in Herxheim | 14.05.2026 |
Beim Vatertagsrennen in Herxheim lief für unser Team Schramm/Laise zunächst alles nach Plan. Training, Abstimmung und Setup funktionierten von Beginn an perfekt und passten ideal zur schnellen Rennstrecke.


Für Lene war vor allem die enorme Geschwindigkeit auf den langen Geraden eine neue Erfahrung. Nach dem ersten Trainingslauf hatte sie noch großen Respekt vor dem Tempo, doch bereits im zweiten Turn war davon kaum noch etwas zu spüren. Wie gewohnt gewöhnte sie sich schnell an die Bedingungen und beeindruckte erneut viele Beobachter im Fahrerlager. Gerade bei ihrem erst zweiten Renneinsatz sorgte ihre Leistung für großes Staunen. Auch Immel fand anschließend nur lobende Worte für seine junge Partnerin.


Immel und Lene kamen zudem hervorragend mit den zunehmend schwieriger werdenden Bahnverhältnissen zurecht. Im ersten Wertungslauf setzte das Duo die starke Harmonie direkt in ein Top-Ergebnis um und fuhr auf Rang zwei.
Der zweite Wertungslauf begann dagegen alles andere als optimal. Nach einer Verwarnung wegen Verzögerung des Starts misslang der Start komplett und das Team kam als Letztes aus den Bändern. Auf der immer schwieriger zu fahrenden Bahn war Überholen kaum möglich. Trotzdem kämpfte sich unser Team noch bis auf Platz vier nach vorne.
Kurz darauf wurde die Veranstaltung aufgrund eines heftigen Starkregens nach einer kurzen Fahrerbesprechung vorzeitig beendet. Da in den Klassen lediglich zwei Wertungsläufe gefahren werden konnten, gab es kein offizielles Endergebnis.
Nach Punkten lag das Team Schramm/Laise jedoch auf einem starken zweiten Platz.
Einmal mehr überzeugte auch das Boxenteam mit perfekter Arbeit – diesmal allerdings mehr mit Putzen als mit Schrauben.
Text & Fotos: Just ride | Toni Hinderhofer

In Herxheim im Einsatz: Mit der SCOTT Prospect WFS werden Maßstäbe gesetzt. In puncto Sicht, Technik, Bedienung und Funktionalität lässt die SCOTT Prospect WFS keine Wünsche offen. Die Brille basiert auf dem bewährten Spitzenmodell SCOTT Prospect und bietet dieselbe erstklassige Ausstattung – ergänzt durch ein revolutionäres Roll-Off-System, das auch unter extremen Bedingungen für freie Sicht sorgt.
Das Herzstück der neuen Generation ist das elektrisch angetriebene WFS Roll-Off-System, das den Filmtransport über einen kleinen Elektromotor steuert.
Einzigartig dabei: Der Motor erhält seinen Impuls über einen Luftschlauch, der vom Fahrer mit dem Mund bedient wird – ein cleveres, praxistaugliches Konzept für maximalen Bedienkomfort auf der Strecke.
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Just ride | 18.04.2026 |
Staub liegt in der Luft, Motoren schreien auf – und irgendwo zwischen Adrenalin und Vorfreude beginnt genau das, worum es im Motorsport wirklich geht.
Der Frühjahrs-Trainingsauftakt auf der Sandbahn des AMC Haunstetten bei Augsburg war kein gewöhnlicher Testtag.
Er war ein Gefühl. Roh, ehrlich und voller Leben.
Was als geplantes Training begann, entwickelte sich schnell zu einem Tag, der alles vereinte: Leidenschaft, Teamgeist und diese besondere Rennsport-Atmosphäre, die man nicht erklären kann – nur erleben.
Das Schramm Racing Team DMON Parts rund um Imanuel Schramm und Neubeifahrerin Lene Laise öffnete die Strecke nicht nur für Speedway- und Flat-Track-Fahrer, sondern auch für die Fans. Und die ließen sich nicht lange bitten. Bei kostenlosen „Taxi“-Fahrten im Renngespann wurde Motorsport plötzlich greifbar – intensiv, laut, direkt. Gänsehaut? Garantiert.
Unterstützt wurde das Team von Moritz Straub und David Kersten die ebenso zum Training angereist waren und unter den Zelten von Schramm Racing ihren Platz gefunden haben.
Trotz harter Tests, trotz Grenzbereich und trotz mancher unfreiwilliger Bodenproben bei den Flat-Trackern blieb der Tag unfallfrei.
Was blieb, war etwas viel Wertvolleres als reine Rundenzeiten: ein Miteinander, das man so nicht oft erlebt. Kein Gegeneinander, kein Druck – sondern Respekt, Offenheit und echtes Teamgefühl. Selbst zwei Rennkarts mischten sich ins Geschehen und brachten eine zusätzliche Portion Dynamik ins Rund.
Technisch präsentierte sich das Team auf den Punkt. Neue Getriebeabstimmungen griffen sauber, Motoren und Vergaser wurden feinjustiert, Fahrwerke optimiert. Die programmierten Zündanlagen aus dem eigenen Hause DMON Parts liefen präzise und zuverlässig – ein Fundament, auf dem sich aufbauen lässt.

Während auf der Strecke gefahren wurde, lief im Hintergrund ein anderes Rennen: das der Mechaniker. Die Crew um Edy Scherm und Michael Maurer arbeitete mit höchster Präzision, Hand in Hand, blind aufeinander eingespielt. Genau dieses Vertrauen schafft Raum – Raum für Immanuel und Lene, sich voll und ganz auf das zu konzentrieren, was zählt: ihr Zusammenspiel, ihren Rhythmus, ihren gemeinsamen Weg. Heute. Und in Zukunft vielleicht ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg.
Und dann ist da Lene. Neu im Beiwagen. Neu im Team. Und doch vom ersten Moment an angekommen. Mit Ruhe, Gefühl und einem feinen Gespür für das große Ganze zeigt sie nicht nur fahrerische Qualität, sondern auch Persönlichkeit. Schnell wird klar: Sie ist mehr als nur eine Ergänzung – sie bringt Leichtigkeit, Energie und ein Lächeln ins Team. Ein echter Sonnenschein im Fahrerlager.
Und während andere nach so einem Tag die Füße hochlegen, beginnt für sie bereits der nächste Abschnitt: um 15 Uhr raus aus dem Gespann, rein ins Auto – von Augsburg nach Zweibrücken. Denn Leidenschaft treibt an, aber sie zahlt nicht die Rechnungen. Um 20 Uhr wartet schon der nächste Einsatz im Eventbereich. Motorsport ist eben mehr als Racing. Es ist Hingabe.
Was dabei oft im Hintergrund bleibt, ist ebenso entscheidend: die Familie. Ohne sie funktioniert dieser Sport nicht. Immanuels Lebensgefährtin Melli ist gemeinsam mit Sohn Antonio, wo immer es geht, mit dabei. Und der hat mit seinen viereinhalb Jahren längst seine ganz eigene Rolle gefunden. Sein Statement des Tages? „Kupplung mach nur ich.“ Eine Ansage, die zeigt, wie früh Motorsport zur Herzenssache wird.
Ein großer Dank gilt dem DRK Beuerle Ambulanz aus Haunstetten sowie dem AMC Haunstetten und seinen zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Strecke, Organisation, Verpflegung – alles auf höchstem Niveau. Hier wurde nicht nur gearbeitet, hier wurde gelebt, was diesen Sport ausmacht.
Und irgendwo am Rande, fast wie ein leiser Soundtrack dieses Tages, war da noch mehr: Teile der „Hausband“ Fly, gemeinsam mit ihren Familien angereist, brachten Musik ins Fahrerlager. Der eigene Teamsong lief in unterschiedlichsten Versionen – mal laut, mal leise, aber immer präsent. Noch auf der Suche nach seiner finalen Form.
Und genau das passt.
Denn auch das gehört dazu: Entwicklung. Bewegung. Gefühl.
Was bleibt, ist mehr als ein Trainingstag.
Es ist Staub auf der Haut.
Es ist das Dröhnen im Ohr.
Es ist dieses Kribbeln, das nicht mehr verschwindet.
Ein Tag, der zeigt: Motorsport ist nicht nur Geschwindigkeit.
Motorsport ist Gemeinschaft.
Und manchmal ist er einfach nur eins:
JUST RIDE – FREE AS THE WIND
Text & Fotos: Just ride | Uwe Laurisch











































































